Nach der allgemeinen Begrüßung und der Ehrengäste (Irene Kaiser, Ortsvorsteherin St. Ingbert-Mitte, Stadtverbandsvorsitzende St. Ingbert, Heike Hartinger, Beigeordneter Olaf Blaumeiser, FW, und Ortsvorsteher Markus Hauck, Vereinsvorsitzende, Unternehmer) streifte der Hasseler CDU-Vorsitzende Thomas Magenreuter zunächst die weltpolitische Lage, vor allem die Krisen (Venezuela, Nahost und Ukraine), ging dann auf die Arbeit vor Ort ein. Nach dem Sommerfest, das weniger gut besucht war, hat man die Eisenberghalle besichtigt und erfragt, wann die Halle für die Vereine zur wieder Verfügung steht. Die Bundestagswahl habe für Hassel ein gutes Ergebnis erbracht, doch leider konnte der CDU-Direktkandidat Markus Uhl nicht in den Bundestag einziehen. Das Grombeerebrode sie sehr gut angenommen worden.

Danach betonte die Stadtverbandsvorsitzende Heike Hartinger, dass Hassel jetzt der zweitgrößte Ortsverband nach St. Ingbert-Mitte sei, dass in Hassel 40 Prozent Frauen Mitglieder seien; somit sei Hassel eine stabile Bank. „Ein Problem ist die Überalterung und die Bereitschaft, sich politisch zu engagieren. Die Bevölkerung sorge sich um Wohlstandsverlust, um Sicherheit und um einen eventuellen Krieg. Immer schon habe die CDU für Sicherheit und Stabilität gestanden, das sei eine gute Basis.“ Den Landtagswahlkampf habe Stephan Toscani schon eröffnet, indem er erklärte, er wolle Ministerpräsident des Saarlandes werden.
Ortsvorsteher Markus Hauck informierte über seinen kürzlichen Schlaganfall und dankte allen, die ihn vertreten hätten. Er müsse kürzer treten und werde den Vorsitz der ARGE abgeben. „Wir haben Glück“, so Hauck, „dass der Haushalt der Stadt St. Ingbert es noch zulässt, dass keine Schulden gemacht werden müssten“.
Er streifte die 2025 vom Ortsrat erreichten Projekte wie die Erneuerung des Daches der Schutzhütte im Fröschenpfuhl, die Nahwärmeversorgung der Eisenbergschule sowie die Heizungs- und Lüftungsanlage der Eisenberghalle, die eine Million Euro koste und vom städtischen Haushalt getragen werde.
„Seit Sommer 2025 sind fast alle Räume betroffen, so dass diese für Veranstaltungen fehlen. Man merkt jetzt erst, wie die Halle ins Hasseler Leben integriert ist. Der Seniorennachmittag musste ausfallen, den Vereinen steht die Halle nicht als Trainingsmöglichkeit zur Verfügung“, so der Ortsvorsteher. Da die Halle erst im 2. Halbjahr 2026 voraussichtlich wieder zur Verfügung steht, fallen alle Faschingsveranstaltungen aus. In Arbeit ist die Erneuerung der Toilettenanlage der Eisenbergschule, der Umbau der Duschanlage im Feuerwehrgerätehaus sowie die Fortführung der Erneuerung der Spielplätze.
Hassel habe zusätzliche Haushaltsmittel für Sicherheitskonzepte für das Dorffest und den HaNaZu erhalten. Neue Sicherheitsanforderungen hätten Hassel überfordert, denn 9 LKW’s müssten die Zufahrtswege blockieren, was zu teuer gewesen wäre, jedoch habe die Stadt 9 Müllfahrzeuge zur Verfügung gestellt.
Was die alte Schule betrifft, die für Raumnot der evangelischen Kita entweder umgebaut oder neu gebaut werden müsste, ist noch nichts entschieden. Der Ortsrat werde dranbleiben. Eine neue Postfiliale sei dank Heizung Benner dort eingerichtet, eine Packstation werde angestrebt. Hier bemängelte der Ortsvorsteher, dass Schreiben an die Post nicht beantwortet würden.
Der Heimatbrief werde trotz Absage von Dieter Wirth, der viele Jahre für den Heimatbrief verantwortlich zeichnete, von einem neuen, ehrenamtlich agierenden Team herausgebracht. Zur Finanzierung reichten dadurch Einnahmen aus den Standgebühren des Flohmarktes und eingegangene Spenden aus. Die Pfadfinder haben diesen im gesamten Ort ausgetragen, als Lohn gab es vom Beigeordneten Olaf Blaumeiser eine Spende.
Zum Schluss dankte er den Vereinsvertretern für ihr Engagement, er wisse aber, dass es immer schwieriger werde, Helfer zu finden.


















Besondere Highlights:
Ein herzliches Dankeschön an Matthias Becker für die spannende Führung sowie an Frau Ehl (Strukturholding), Herrn Kappés (Campusmarkt) und Frau Frey (Finetime) für die Unterstützung. Ein erlebnisreicher Tag, der allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben wird.







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