Neue Wege für St. Ingbert: Peter Altmaier besucht die Baustelle der Alten Baumwollspinnerei
Auf Einladung des CDU-Ortsverbandes St. Ingbert Mitte hat der frühere Bundesminister Peter Altmaier die Baustelle der Alten Baumwollspinnerei besucht und sich vor Ort über den Fortschritt eines der bedeutendsten Stadtentwicklungsprojekte in St. Ingbert informiert.
Begleitet wurde der Besuch von dem Vorsitzenden des CDU-Ortsverbandes Mitte, Dr. Ulli Meyer, Heike Hartinger die die Führung durchführte und etwa 20 CDU -Mitgliedern. Bereits beim Rundgang wurde deutlich: Das Projekt entwickelt sich planmäßig. Derzeit sind mehr als 20 Handwerkerbetriebe gleichzeitig auf der Baustelle tätig, die Arbeiten liegen sowohl im Kosten- als auch im Zeitrahmen.
Modernes Rathaus mit Zukunftsperspektive
In der ehemaligen Baumwollspinnerei entsteht ein modernes Verwaltungs- und Wirtschaftsforum, das weit über die Funktion eines klassischen Rathauses hinausgehen soll. Geplant sind rund 230 Arbeitsplätze auf etwa 4.000 Quadratmetern neu gestalteter Bürofläche. Insgesamt umfasst das Gebäude rund 10.000 Quadratmeter auf vier Etagen, die vollständig neu möbliert und auf modernes Arbeiten ausgerichtet werden.
Besonderes Augenmerk liegt auf einer zukunftsorientierten Organisation der Arbeitsabläufe. Nach Angaben der Projektverantwortlichen wurden mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gespräche geführt, um die künftige Struktur möglichst sinnvoll und praxisnah zu gestalten. „Fast alle Wünsche der Mitarbeiter konnten berücksichtigt werden“, betonte Projektleiterin Heike Hartinger.
Nachhaltigkeit, Aufenthaltsqualität und Bürgernähe
Das Konzept verbindet Denkmalschutz mit modernen Anforderungen an Nachhaltigkeit und Aufenthaltsqualität. Die historischen Fenster wurden ausgebaut, geprüft und neu gerahmt. Begrünte Dachterrassen und grüne Parkplätze sollen das Gebäude ökologisch aufwerten. Geplant sind außerdem ein kleiner Park, der auch Veranstaltungen ermöglicht, ein Durchgang zur benachbarten Schule sowie eine Dachterrasse, die künftig gemeinsam mit einem großzügigen Trauzimmer für frisch Vermählte genutzt werden kann.
Auch technisch ist das Projekt beeindruckend: Rund 130 Kilometer Kabel werden im Gebäude verlegt, um die digitale Infrastruktur auf den neuesten Stand zu bringen.
Raum für Demokratie, Kultur und Begegnung
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Öffnung des Hauses für die Stadtgesellschaft. Der neue Sitzungssaal wird für bis zu 300 Personen ausgelegt und soll nicht nur für Orts- und Stadtratssitzungen, sondern auch für größere Veranstaltungen, Vorträge oder kleine Konzerte genutzt werden können. Auch berühmte St. Ingberter Künstler wie Albert Weisgerber oder Leo Erb werden hier ihre neue Heimat finden.
Peter Altmaier zeigte sich von der Architektur und insbesondere von der Herangehensweise an modernes Arbeiten im neuen Rathaus beeindruckt. Die Verbindung aus historischem Industriegebäude, nachhaltiger Bauweise und zukunftsorientierter Nutzung sei ein deutliches Zeichen für die positive Entwicklung der Stadt.
Ausklang in der Innenstadt
Im Anschluss an den Baustellenbesuch klang der Abend in der St. Ingberter Innenstadt aus. Gespräche über aktuelle Themen der Berliner Politik und die Zukunft der Kommunen rundeten den Abend ab.
Für die CDU St. Ingbert ist das Projekt ein Beispiel dafür, wie mutige Entscheidungen und neue Ideen eine Stadt voranbringen können. Der Vorsitzende des Ortsverbandes Mitte brachte die gemeinsame Haltung auf den Punkt: „Neue Wege gehen, um St. Ingbert voranzubringen.“




Zu erw
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Er streifte die 2025 vom Ortsrat erreichten Projekte wie die Erneuerung des Daches der Schutzhütte im Fröschenpfuhl, die Nahwärmeversorgung der Eisenbergschule sowie die Heizungs- und Lüftungsanlage der Eisenberghalle, die eine Million Euro koste und vom städtischen Haushalt getragen werde. 









