Wegschauen löst keine Probleme – und genau deshalb schauen über über den Tellerrand

2. Juni 2026

Wie können Städte und Gemeinden Herausforderungen wie Schrottimmobilien, Sozialleistungsmissbrauch, Infrastrukturprobleme oder Fragen der öffentlichen Sicherheit erfolgreich bewältigen? Antworten darauf gab es beim Kommunalkongress der CDU-Landtagsfraktion in Eppelborn.

Für die CDU St. Ingbert stand dabei vor allem eine Frage im Mittelpunkt: Was können wir für unsere Stadt mitnehmen?

Besonders aufschlussreich waren die Impulse von Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie zeigte anhand konkreter Beispiele, wie Kommunen Probleme erfolgreich angehen können: durch genaues Hinschauen, das offene Benennen von Missständen und eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Behörden und Institutionen. Gerade beim Umgang mit Schrottimmobilien und organisiertem Sozialleistungsmissbrauch wurde deutlich, dass Kommunen handlungsfähig sein können, wenn Verwaltung, Sicherheitsbehörden und weitere Akteure an einem Strang ziehen.

Gerade für St. Ingbert sind solche Erfahrungen wertvoll. Viele Herausforderungen machen nicht an Stadt- oder Landesgrenzen halt. Deshalb ist es wichtig, von erfolgreichen Modellen anderer Kommunen zu lernen und bewährte Ansätze auf die örtlichen Gegebenheiten zu übertragen.

Heike Hartinger, Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes St. Ingbert, betont: “Wer nur über Probleme spricht, verändert nichts. Wer von guten Beispielen lernt und neue Ideen aufgreift, kann seine Stadt voranbringen. Genau diesen Anspruch haben wir für St. Ingbert. Wir wollen Bewährtes übernehmen, neue Ansätze prüfen und damit konkrete Verbesserungen für die Menschen vor Ort erreichen.”

Die CDU St. Ingbert wird diesen Weg weitergehen – mit einem klaren Ziel: mehr Lebensqualität, mehr Sicherheit und eine starke Zukunft für unsere Stadt.