CDU St. Ingbert nominiert Fabian Roschy als Landtagskandidaten

12. März 2026

Fabian Roschy: 2. von links auf dem Foto

Gut ein Jahr vor der Landtagswahl im Saarland hat die CDU St. Ingbert ihren Kandidaten bestimmt: Fabian Roschy (Foto: 2. von links), stellvertretender Ortsvorsteher von St. Ingbert-Mitte, soll für die Christdemokraten ins Rennen um einen Sitz im Landtag gehen. Der Vorstand des CDU Stadtverbandes nominierte den gebürtigen St. Ingberter einstimmig. 

Der Vorsitzende des CDU Ortsverbandes von St. Ingbert Mitte, Prof. Dr. Ulli Meyer, betonte bei seinem Vorschlag die starke lokale Verwurzelung des Kandidaten. „Fabian ist ein ‚Dengmerder Bub‘ und als stellvertretender Ortsvorsteher „nah bei de Leit“. Er engagierte sich schon als Jugendlicher in der Pfarrei St. Josef und in der Faasnacht sowie in Theater- und Filmprojekten. Mit dem Thema Kultur kann er neue Schwerpunkte setzen und gerade die jüngeren Generationen ansprechen“, erklärte Meyer. Nadine Backes, Bürgermeisterin in St. Ingbert kandidierte bei der letzten Landtagswahl, unterstützt nun Fabian Roschy und konzentriert sich selbst auf ihre Arbeit in St. Ingbert.

Fabian Roschy stellte in einer kurzen Rede seine politischen Schwerpunkte vor: „Unsere Stadt und unser Saarland brauchen eine starke Stimme für Kultur, für Bildung und für gesellschaftlichen Zusammenhalt“. Der 32-Jährige ist Gymnasiallehrer für Mathematik und Geographie an einem Gymnasium. Aus seiner beruflichen Praxis heraus betonte er die Bedeutung einer zukunftsfähigen Bildungspolitik. Lehrkräfte müssten besser auf den Schulalltag vorbereitet werden, digitale Kompetenzen stärker vermittelt und zugleich die grundlegenden Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen konsequent gefördert werden.

Der Schwerpunkt seiner politischen Arbeit soll aber die Kulturpolitik sein. Roschy ist seit vielen Jahren kulturell engagiert und Mitgründer des „Bundesfestivals junger Film“ in St. Ingbert. Das Festival entwickelte sich in wenigen Jahren zu einem der größten Nachwuchsfilmfestivals im deutschsprachigen Raum. „Kultur ist kein Luxus. Kultur ist der Kitt unserer Gesellschaft“, betonte Roschy. Vereine, Musik- und Fasnachtsveranstaltungen oder Theatergruppen seien wichtige Orte der Begegnung und des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Das Vereinsleiben sei essentiell für den Fortbestand unserer Demokratie. „Deshalb müssen das Ehrenamt gestärkt und bürokratische Hürden für Vereine reduziert werden“, so Roschy. 

Die Nominierung durch den Stadtverband ist für Fabian Roschys Kandidatur der erste Schritt eines langen Weges zu einem möglichen Landtagsmandat. Die CDU St. Ingbert wird ihn auf dem Kreisparteitag des Saarpfalz-Kreises Anfang Mai vorschlagen. Dort stimmen die Delegierten über die Reihenfolge der Kandidaten auf der Kreisliste ab. Je weiter vorne ein Kandidat platziert wird, desto größer sind die Chancen auf einen tatsächlichen Einzug in den Landtag. 

Roschy kündigte an, sich mit voller Energie in den innerparteilichen Wettbewerb zu begeben. Sein Ziel sei es, „der CDU frischen Wind zu bringen und eine Politik zu gestalten, die Kultur als Zukunftsinvestition in die Gesellschaft versteht und jungen Menschen Perspektiven im Saarland bietet“.